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Kampfkunst - Wegbegleiter seit meiner Kindheit
 
Mein Name ist Gennaro Vorraro, die meisten nennen mich jedoch Gen.

Ich bin 26 Jahre alt, glücklich verheiratet und mein Lebensmittelpunkt befindet sich in Nürnberg.

 

Im Alter von 4 Jahren begann ich mit der koreanischen Kampfkunst „Tae-Kwon-Do“ (bedeutet übersetzt: „Fußtechnik-Handtechnik-Weg“). Im Tae-Kwon-Do dominieren Fußtechniken und es handelt sich um eine durchaus dynamische und auf Schnelligkeit ausgelegte Kampfkunst, welche ebenfalls als Kampfsportart betrieben wird.

 

Im Alter von 8 Jahren entdeckte ich das Kung-Fu für mich. Entdecken ist an dieser Stelle vielleicht das falsche Wort. Ich realisierte, dass mein großes Idol, dessen Filme ich, sowohl auf Deutsch, als auch auf Italienisch, in- und auswendig mitsprechen konnte, dessen Bewegungen ich tagtäglich nachahmte und dessen Poster überall in meinem Zimmer hingen, gar nicht Tae-Kwon-Do, sondern Kung-Fu praktizierte. Die Rede ist natürlich von Bruce-Lee. Und so begann ich hingebungsvoll und voller Motivation mit Kung-Fu. Einer asiatischen Kampfkunst, die sowohl den Körper stärkt, als auch den Geist formt und sich auf viele Lebensbereiche auswirkt. Kung-Fu steht für harte Arbeit und Geduld.

Ich erlernte von da an einen ganz bestimmten Kung-Fu-Stil, welcher als westliche Interpretation einer malaysischen Kampfkunst zu verstehen ist. Dieser Stil beinhaltete unter anderem Griff-, Wurf- und Hebeltechniken, Leicht- und Vollkontaktkampf, Lang- und Kurzstocktechniken, Formen (auch bekannt als „Katas“) und das Meditieren. Im Rahmen des Kung-Fus trat ich im Alter von 12 Jahren der Wettkampfgruppe meines damaligen Vereins bei und wurde erstmalig mit “purem“ Kampfsport konfrontiert. Anders als im Kampfkunstbereich, gibt es im Kampfsport festgeschriebene Regeln, da es sich (wie bereits im Namen verankert) um eine Sportdisziplin handelt, um das Können und die Fähigkeiten verschiedener Kämpfer aus allerlei Kampfsportarten in einem Kampfwettbewerb vergleichen zu können.

 

Das Wettkampftraining beinhaltete wesentliche Inhalte aus dem klassischen „Kick-Boxen“ und dem chinesischen Freikampf „Sanda“ (ursprünglich bekannt als „San Shou“, was so viel wie „Freihand“ bedeutet). Ich nahm im Laufe der Jahre mehrfach an Wettkämpfen und Kampfsportturnieren erfolgreich teil und erlangte dadurch viel Erfahrung und Wissen im Bereich des wettkampfbasierten Kämpfens. Somit praktizierte ich bis zu meinem 18ten Lebensjahr Kung-Fu und Kick-Boxen.

 

Aufgrund persönlicher Gründe, meiner damaligen Berufsausbildung und der damit verbundenen Residenzpflicht am Ausbildungsstandort, legte ich zwangsläufig eine Pause mit Kampfkunst/-sport ein. Diese währte jedoch nicht lang, da ich schnell damit begann Gleichgesinnte im Rahmen meiner Ausbildung kennen zu lernen.

Und so gründete ich kurze Zeit später in Eichstätt eine eigene kleine Gruppe, welche ich als Trainer hauptsächlich im Bereich Kick-Boxen und Selbstverteidigung unterrichtete. Die Trainererfahrung brachte ich aus meinen vielen Jahren zuvor mit, in denen ich Kampfkunst/-sport betrieb.

 

Im Jahr 2016, mit 22 Jahren, begann ich damit in Nürnberg zu arbeiten und trainierte zunächst für mich alleine, um mein erlerntes Wissen nicht zu vernachlässigen. Ohne feste Gruppe oder Verein, da mein ursprünglicher Kung-Fu-Verein in der Form nicht mehr bestand. Ich trainierte regelmäßig und intensiv, schulte mein Wissen und meine Fähigkeiten im Nahkampf und in der Selbstverteidigung und bildete mich selbstständig weiter. Zudem bot ich über die Jahre mehrfach Gruppen- und Privattrainings an.

Die absolute Wahrheit

Im Alter von 24 Jahren entdeckte ich eine mir völlig neue Kampfkunst für mich. Nämlich das japanische „Kyokushin“. Ein Vollkontakt-Karatestil, der übersetzt „Die absolute Wahrheit“ bedeutet. Das traditionelle Karate beinhaltet grundlegend drei Bereiche. Diese wären „Kihon“ (Grundlagentraining), „Kata“ (Formen) und „Kumite“ (Kämpfen).

 

Kyokushin-Karate zählt aufgrund der besonderen Charakteristik zu den härtesten Kampfkünsten der Welt, da im Vollkontaktwettkampf ohne Schutzausrüstung gekämpft wird. Dadurch hat die Abhärtung des Körpers einen großen Stellenwert im Kyokushin. Natürlich werden hier ebenfalls Geist und Charakter durch das Kredo des Karates geschult und geformt. Zudem konnte ich im selben Verein, in dem ich Kyokushin trainierte, mich als Kick-Box-Trainer entfalten und erneut regelmäßiges Kick-Boxen für Anfänger und Fortgeschrittene abhalten.

 

Nun praktiziere ich seit über 20 Jahren Kampfkunst/-sport und sehe es weiterhin als meinen persönlichen Weg, mich in diesen Bereichen weiterzubilden und über den Tellerrand hinaus zu sehen. Es gibt nicht „die bessere Kampfkunst“ oder „die beste Technik“. Das Ziel sollte sein, das bestmöglichste aus den erlernten Fähigkeiten zu gewinnen und sich selbst stets mit neuen Herausforderungen zu konfrontieren. Denn das Bewältigen von neuen und vor allem größeren Herausforderungen, setzt das Beherrschen des zuvor Erlernten voraus.

Und dies gelingt lediglich durch stetige Wiederholung.

„Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 Mal geübt hat.“

                                                                                                                                  Bruce Lee

Meine Ziele

 

Ich möchte mein angesammeltes Wissen, meine erlernten Fähigkeiten im Kampf und in der Selbstverteidigung und vor allem das Kredo, welches mich stetig begleitet, gezielt an andere vermitteln. Sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis. Ich befasse mich grundsätzlich sehr viel mit der Thematik „Nahkampf“ und den damit verbundenen physischen und psychischen Gegebenheiten.

 

Ich habe große Freude daran mit motivierten Menschen zusammen im „Dojo“ zu trainieren, mich auszutauschen und nutze jede einzelne Möglichkeit dies umzusetzen.